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Sparbuch oder Sparplan?

Billionen von Euro liegen täglich auf der faulen Haut, warum lassen Sie das Geld nicht für sich arbeiten? In dem nachfolgenden Artikel erläutert unser Autor und Gesellschafter der Pentallum oHG, Sergej Merkel, welche Vorteile ein Edelmetallsparplan gegenüber einem herkömmlichen Banksparbuch mit sich bringen kann. 

Laut der Bundesbank besitzen die deutschen Haushalte zusammengenommen ca. 7,5 Billionen Euro und davon liegen etwa 41% also 3,1 Billionen als Bargeld zuhause oder als Sichteinlage auf dem Konto. Das ist eine große Menge Geld welches einfach nur faul herumliegt und täglich an Kaufkraft verliert, vor allem bei der heutigen Inflationsrate.

In den vergangenen Jahren der Nullzinspolitik wurde das Potential des Angesparten komplett vergeudet. Doch auch jetzt, wo die Zinsen wieder steigen und Banken ihre Tagesgeld- oder Festgeldangebote bewerben, sollte man sich gut überlegen wie man das Geld am sinnvollsten nutzt.

Kürzlich traf ich eine alte Bekannte, welche einen Monat zuvor erneut Mutter geworden ist. Im Gespräch erzählte sie mir, dass sie sogleich ein Sparbuch für das Kind eröffnet hatte, so wie sie es auch bei den übrigen Kindern getan hatte. Ich kann es immer wieder kaum glauben, aber tatsächlich halten sehr viele Menschen am Sparbuch fest. Die WirtschaftsWoche berichtete vor etwa einem Jahr, dass immer noch ca. 45% der deutschen ihr Geld in Sparbücher legen. Das Sparbuch kann ich aufgrund der nach wie vor mickrigen Zinsen (weit unter 1%) wirklich niemandem empfehlen.

Wer monatlich einen kleinen Betrag sparen möchte, kann auf bessere Alternativen zurückgreifen. So kann man beispielsweise ein Tagesgeldkonto eröffnen. Nahezu jeder Tagesgeld Anbieter hat bessere Konditionen als Sie sie beim Sparbuch kriegen und das Tagesgeld eignet sich zudem auch noch hervorragend als Cash-Reserve für Notfälle. Auch im Edelmetallbereich gibt es Möglichkeiten sich mit kleinen Beträgen Stück für Stück seinen persönlichen Wertspeicher aufzubauen. Beispielsweise kann man bei einem Goldsparplan schon mit kleinen monatlichen Einzahlungen Gold in eben kleinen Stückelungen (meist 1g) erwerben.

Nun könnte man fragen: Wozu einen Sparvertrag abschließen, wenn man beim Händler um die Ecke monatlich 1 g kaufen kann? Der Vorteil des Sparplans ist, dass man sich hier nicht nur den monatlichen Besuch beim Händler spart, sondern auch noch vom, schon oft gehörten Cost Average Effekt profitieren kann. Dadurch, dass man monatlich nur einen bestimmten Betrag investiert, statt konstant 1 g Gold zu kaufen, wird es in Zeiten mit erhöhten Preisen vorkommen, dass man sich kein Stück kaufen kann. Dagegen werden in Zeiten niedrigerer Preise auch mal zwei Stücke in einem Monat gekauft. Man glättet sozusagen die Preisspitzen. Dieser Effekt macht sich jedoch erst nach vielen Jahren bemerkbar, meist spricht man über einem Anlagehorizont von 10 – 15 Jahren und auch nur, wenn die Sparrate den zu Beginn vorliegenden Warenpreis übersteigt. 

Ein Rechenbeispiel

Um dies etwas zu verdeutlichen habe ich eine kleine Berechnung angestellt. Da ich nicht in die Zukunft sehen kann, musste ich die Zahlen der Vergangenheit nutzen. Der Gold-Spotpreis kann beispielsweise auf Gold.de für beliebige Zeiträume abgerufen werden. Zur Berechnung ging ich von einem durchschnittlichen Aufgeld von 12% aus. Hätte jemand vor fünf Jahren, also ab 2018, damit angefangen sich Mitte jeden Monats 1g Gold zu kaufen, dann würde derjenige bis zum heutigen Tag, dem 21 Februar 2023, genau 62 Barren zu 1 g besitzen und hätte dafür 3.197,70 € gezahlt. Im ersten Jahr wären die Barren mit einem Preis um die 40€ noch relativ günstig. Der Preis geht zwar auf und ab, aber langfristig steigt er bis zu dem aktuellen Wert von ca. 62€. Man greift also von Jahr zu Jahr immer tiefer in die Tasche. 

Wäre die Entscheidung auf einen Sparplan gefallen, mit einer Sparrate von sagen wir 50€ /Monat, so würde die monatlich ausgegebene Summe über die gesamte Laufzeit logischerweise konstant bleiben. In den ersten Jahren würde man jeden Monat einen Barren kaufen können und es würde noch ein kleiner Rest von der Rate übrigbleiben und sich auf den Folgemonat übertragen. So wäre alle paar Monate der Kauf von zwei Barren auf einmal möglich. Später, wenn der Preis die monatliche Rate übersteigt, würde man alle paar Monate einen Kauf aussetzen. Mit einem Sparplan im selben Zeitraum wären es dann 61 Barren zu einem Gesamtpreis von 3.049,67 €. Kauf man dann noch den fehlenden Barren zum heutigen Preis von ca. 62,21 € dazu, hat man ebenfalls 62 Barren, jedoch zum Gesamtpreis von 3.111,88 € gegenüber den 3.197,70 € der vorherigen Variante. Bereits hier macht sich der Effekt der Durchschittskosten bemerkbar und man spart 85,82€.

Die beiden Tabellen unten stellen den Anfang und das Ende der Laufzeit in Zahlen dar.

Natürlich kann man auch höhere oder niedrigere Raten wählen, je nachdem was in den persönlichen Rahmen passt. Haben Sie also vor etwas für Ihre Kinder oder Enkel beiseitezulegen, dann informieren Sie sich über die aktuell besten Möglichkeiten und sparen Sie wirklich.

Möglichkeiten, sich über die von uns angebotenen Sparpläne zu informieren, finden Sie hier: Sparpläne 

 

Autor: Sergej Merkel

Sergej Merkel ist Maschinenbauingenieur und arbeitete bisher in der Bergbau- sowie Chemiebranche. Seine Leidenschaft gehört den Wäldern und der Natur, weshalb er neben Edelmetallen auch Waldimmobilien für eine sinnvolle Investition hält. Er befasst sich vor allem mit Themen rundum Wald und Gebäude sowie Edelmetalle. Bereits seit seiner Kindheit fasziniert ihn der Rohstoffreichtum der Erde. Nicht zuletzt ist er Gesellschafter der Pentallum oHG und berät unsere Kunden auf seinen Fachgebieten .

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